Archiv für die Kategorie 'Künstler'.

Das Ding 3

11.12.2008

Bin vor ner halben Stunde von der Betriebsweihnachtsfeier heimgekommen. Was kam heute mit der Post und liegt auf der Treppe? Das Ding 3. Seither hab ich Das Ding durchgeblättert und mir die Songs angschaut die drin sind - und bin erst bei der Hälfte. Wenn der Wecker nicht auf 05:30 stehen würde würd ich glatt die Gitarre nehmen und die Nacht durch alle Songs anspielen. Aber man kann hald net alles haben - morgen Abend gibts dafür aber Farin U - Live in der Schleyerhalle.

9,5 km/h

04.12.2008

Gestern hab ich angefangen zu Trainieren. Bin ne Stunde zwischen Scharnhausen, Neuhausen und im Körschtal gelaufen. Auf Feldwegen, Schotterwegen und matschigen Wiesenwegen. Größtenteils war es eben - aber es ging auch auf- und abwärts. Mit Google Earth hab ich danach die Strecke vermessen - es waren 9,5 km. Find ich ganz gut für den Anfang. Meine Muskeln spür ich zwar - aber es hällt sich eigentlich in Grenzen. Wenn’s nicht zu sehr regnet werd ich morgen wieder unterwegs sein.

Ach ja - der MP3-Player war mit dabei. Soundtrack zum ersten Training war Amy Macdonalds Album “This is the Life”. Von mir aus mag man das als schnulzige Popmusik betiteln - mir egal. Ich steh da hald grad drauf.

Intensiver Musik hören

30.11.2008

ich hatte in der letzten Woche drei Erlebnisse die mir zeigten, dass ich Musik wohl doch oft zu oberflächlich höre. Besonderheiten von drei Titeln auf drei CD’s die ich jetzt schon mindestens seit einigen Monaten besitze sind mir jetzt erst aufgefallen:

  1. Auf der CD Psalm 23 von Johannes Hopf  ist der Vers von Der Krieg ist vorbei im 7/4tel Takt: Der Krieg ist vorbei
  2. Auf der CD Come with me von Kashew ist im Song Hunting down a ghost ebenfalls der Vers des Songs  im 7/4tel Takt: Hunting down a ghost
  3. Auf der Bang Bang Headshot-EP von JumboJet Gibts es in anne be frank eindeutig eine kurze rückwärts eingespielte Gesangsstelle.

Muss wohl doch in Zukunft genauer hinhören…

End of TISF

30.11.2008

R.I.P.

Vielen Dank für viele schöne Konzerte - hätte in Schwäbisch hall nie gedacht dass es das letzte mal war euch zu sehen.

Los geht’s!

13.11.2008

Die Kisten was von zuhause ins Gemeindehaus muss sind gepack. Das Licht wurde Freundlicherweise von Andi (check http://www.tantalotora-derfilm.de/) schon hergefahren, Gleich geht’s den Ton holen und danach wird aufgebaut. Ich freu mich auf Morgen.

Ach ja, Kilian hat gerade in ICQ erzählt dass seine letzte Probe gestern der Hammer war. Da dreu ich mich doch doppelt!

Meine zweite selbstgegründete StudiVZ-Gruppe

13.11.2008

Heute morgen wusste ich, dass ich es machen muss, sofern es die Gruppe noch nicht gibt. Seit dem Konzert am vorletzten Sonntag läuft die December Rose ununterbrochen in meinem Auto. Deswegen hab ich es getan - meine zweite StudiVZ-Gruppe gegründet. Nach KGR - Gruppe von Kirchengemeinderatsmitgliedern gibt es jetzt auch Pär Hagström & Cirkus Transmopol - Da will ich tanzen (lernen)!. Wem es auch so geht - herzliche Einladung!

Selber unplugged-Veranstalter werden ist ganz einfach…

16.10.2008

…wenn man bei SOUND7.DE ein kostenloses Freequency-Konzert im eigenen Wohnzimmer gewinnt. Damit’s nicht so schwer ist: Hier die Frage - und hier die Lösung ;-) Ach ja - Einsendeschluss ist Samstag…

Sarah Brendel Themenwoche auf SOUND7.DE

12.09.2008

Seit Montag gibt es auf SOUND7.DE täglich neue Artikle mit Infos zu Sarah Brendel und ihrem neuen Album, das am Freitag (das ist ja heut!) erscheinen soll. Bin schon ganz gespannt darauf und hoffe, dass mich der Postbote nicht entteuscht und ich nachher ein kleines Päckchen von mit den “Early morning hours” zuhause im Briefkasten finde. Für alle die noch keine Vorfreude empfinden schaut doch einfach mal auf SOUND7.DE vorbei - dann kommt das schon ;-)

Soundcheck

Interview Teil 1

Interview Teil 2

Soundsample 1

Soundsample 2

Soundsample 3

Reinhören in alle Lieder bei Gerth

EDIT: Inzwischen gibts bei Sound7 jetzt auch ein Gewinnspiel wo es dreimal das Album und ein Wohnzimmerkonzert mit Sarah zu gewinnen gibt…

EDIT2: Gerth hat mir inzwischen ne Mail geschickt, dass der Artikel versendet wurde. Hoffentlich kommt dat ding wenigstens morgen an…

Letzter Flevotag und Fahrt

17.08.2008

Ich schaffe es beinahe pünktlich zum Abschlussgottesdienst – trotzdem finde ich kaum mehr einen Platz. An der Mainstage reicht der Platz einfach nicht aus um alle die den Gottesdienst sehen wollen auf Campingstühlen unterzubringen… Es werden zum Glück nicht nur holländische Songs sondern auch englische Gesungen – oder ich singe sie wie „Prince of Peace“ einfach auf English – statt auf Holländisch mit. Von der Predigt bekomme ich nicht viel mit. Es geht wohl um Petrus, der über’s Wasser lief und Jesus dreimal verleugnete und trotzdem ihm geliebt wird und sogar den Auftrag bekommt seine Schafe zu hüten.

Bleibt mir vor der Heimfaht noch ein kleines Fazit zu ziehen: Ich würde glaub wieder kommen. Wenn mir das Line-Up gefällt – und ich mit ein paar guten Freunden kommen kann. Alleine macht es einfach nicht soviel Spaß â€“ „Happyness is nothing without sharing“ (Wer weis aus welchem Film das ist?). Was ich nicht geschafft hab ist im See baden zu gehen. Wollte ich heute eigntlich machen – aber heute ist es noch kühler als in den letzten Tagen. Nunja – vielleicht ja beim nächsten mal ;-)

Und von der Heimfahrt aus bleibt noch zu sagen: Ich werde mir so schnell keine CD’s von englischen Künstlern die in Eigenregie aufgenommen wurden ohne vorher reinzuhören. Die gute Philippa Hanna klingt von CD so Jazzig wie ich sie nie live gehört habe, die E-Gitarre ist nur ab und zu im hintergrund zu hören, das drumset klingt nicht so toll und die ganze Live-Energie fehlt. Der gleiche Ein größerer Reinfall als bei der Gentlemen-CD die ich mir in Balingen gekauft habe…

Dritter Flevo-Tag

17.08.2008

Heute schaffe ich es schon um 13:15 auf dem Festivalgelände anzukommen. Rivelino spielt auf der Quench-Stage. Zumindest gefühlt hatte er letztes jahr beim Rock on the Rock mindestens einen Gitarristen mehr und ein bis zwei Keyboarder weniger dabei. Er spielt immer noch Funkigen Rock der mit R’n’B, Ragge, Raps und Dancehallelementen angereichert ist. Nur leider keines der lieder, die ich noch vom letzten Jahr kenne. Als zugabe folge eine Coverversion von Bob Marley mit angepasstem Text: „No JahJah no cry“. Ich hatte mir mehr erhofft…

Ich mache mich auf zur SubYardstage wo ich gestern so schöne alternative Indie-Sachen hören konnte. DeoVolente fangen auch ganz gut an – nur ist es für mich leider nicht verständlich weil es Holländisch ist. Schade. Frühstück suche ich hier aber leider vergebens - anstelle von ihnen scheint es die akkustische Tourniquet-Show jetzt hier zu geben. Da die bühne aber so niedrig ist, dass man in drei Meter entfernung leider nur noch die Köpfe der Musiker sieht die vorne stehen, ich ganz hinten im Zelt bin und außdem lieber Claas als Tourniquet höre gehe ich weiter ins „Music&More“-Zelt.

Dort hat Claas gerade angefangen zu spielen. Es ist seine erste Show in den Niederlanden, Gestern war er auf dem Revofest und morgen spielt er in Estland, gerde hat er Probleme mit seiner Gitarre. Trotzdem schafft er es durch seine Bühnenpräsenz kontakt zum Publikum aufzubauen – und schon bald singen die vielleicht knapp 250 leute die im Zelt verteilt sind mit.

Nachdem Class fertig ist schau ich nochmal ins SubYard. Frühstück sind noch nicht aufgetaucht, aber Anderson stehen auf der Bühne. Anderson machen gemütliche electrosongs mit feinem, auch mal mehrstimmigem Gesang. Ob Gitarre oder Orgel zwischendurch (im gegensatz zu den Beats die alle elektronisch sind) auch mal live bedient werden kann ich von hinten leider nicht erkennen. Aber die Band aus den Niederlanden scheint hier schon einen gewissen Bekanntheitsgrad zu haben, denn das Zelt ist voll – und auch hinten wird noch mitgeklatscht und getanzt.

Ich gönne mir vor dem letzten Abend an der Mainstage mit Ruth, Flatfoot56, The Gentlemen und MxPx nochmal ne Pause und gehe zurück zum Zeltplatz. Schon jetzt sind erste Abbauerscheinungen bei einigen Infoständen zu sehen. Plötzlich kommt mit ein mit Girlanden und Schildern geschmücktes Quad entgegen: 10.000 steht darauf. Wahrscheinlich bekommt der zehntausendste Besucher die Ehre umhergefahren zu werden. Letztes Jahr waren hier übrigens 10.700 Personen – dieses Jahr auf alle Fälle mehr als 10.000.

Zurück auf dem Festivalgelände spielen Ruth. Schöner Rock mit teils mehrstimmigem Gesang. Der Sänger hat zwischendurch Probleme mit seiner Gitarre – und brauch leider 5 Minuten um sie in den Griff zu bekommen…

Danach legen Flatfoot56 los. Es tut mir leid, aber ich kann mich imgegensatz zu allen Anderen Personen um mich rum nicht dafür begeistern. Das Tempo der Songs scheint der maximalen Geschwindigket der Finger des Dudelsack bzw. Mandolinenspielers angepasst zu sein – Bass und Gitarre legen ihre 16tel drauf – und dazu der raue gesang – es ist nicht mein Fall…

Die Gentlemen legen dafauf eine prächtige Show hin. Das Publikum singt mit, hüpft, klatscht – es passt einfach. Gefühlt haben sie auf alle fälle mehr Bühnenerfahrung als Ruth (von denen MxPx nachher sagen werden, dass das die Band ist die zur Zeit überall da spielt wo auch sie spielen), denn als da die Gitarre mal nen aussetzer hat wird gut improvisiert und das Publikum durch Gesangsübungen zum nächsten Song bei Laune gehalten. Ich hoffe, dass sie auch bald mal wieder in Deutschland zu sehen sind.

Es folgt eine längere Umbaupause. Für MxPx muss wohl alles ganz perfekt sein. Sie haben alles selbst mitgebracht: Drumset, Amps – und ihren eigenen Bühnentechniker, der vom aussehen der Vater des Sängers und Bassers sein könnte. Als sie dann endlich loslegen, spielen sie nicht nur neue Songs sondern auch älteres, was mir von T&N-Samplern bekannt ist. Ihr Bühnentechniker steht die ganze Zeit nervös hinter dem Bassamp. Aber sie scheinen ein eingespieltes Team zu sein – ich hab selten so schnelle Instrumentenwechsel gesehen wie bei MxPx. Bei der Zugabe „Punk Rock Show“ wirft er sich mit Sänger und Basser für einen instrumentenwechsel gegenseitig einen Bass zu über knapp 10 Meter. Hammer Show – nur mir als Musiker tut es leid um die Bässe bei denen das beim üben nicht so toll geklappt hat…

Was das ganze leider etwas trübt ist dass der Sound den ganzen Abend nicht so der Hammer war – und es war auch sehr leise. Ich hab irgendwie den verdacht, dass es eine feste Order gab eine bestimmte Lautstärke nicht zu überschreiten. Leider litt darunter so manches zu leises Gitarrensoli und einige zu leise Stimmen.

Ich gehe danach bad ins Bett – habe schließlich am nächsten Tag ne längere Fahrt vor mir.